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12. September: Europäischer Kopfschmerz- und Migränetag

Am 12. September 2026 findet der Europäische Kopfschmerz- und Migränetag statt. Der Aktionstag macht auf eine Erkrankung aufmerksam, die Millionen Menschen betrifft und dennoch häufig unterschätzt wird: Migräne.

Migräne ist weit mehr als „nur Kopfschmerzen“. Eine Attacke kann mit starken Schmerzen und verschiedenen Begleitsymptomen einhergehen und den Alltag erheblich beeinträchtigen. Dazu gehören unter anderem Übelkeit, Erbrechen sowie eine ausgeprägte Empfindlichkeit gegenüber Licht, Geräuschen oder Gerüchen.

Der Europäische Kopfschmerz- und Migränetag soll dazu beitragen, das Bewusstsein für Kopfschmerzerkrankungen zu stärken, Vorurteile abzubauen und den Betroffenen mehr Gehör zu verschaffen. In diesem Artikel erfahren Sie, was Migräne ausmacht, welche Rolle Lichtempfindlichkeit spielen kann und welche Unterstützung spezielle Filtergläser bieten können.

Was ist Migräne eigentlich?

Migräne ist eine neurologische Erkrankung, die durch wiederkehrende Kopfschmerzattacken gekennzeichnet ist. Typisch sind mittelstarke bis starke Schmerzen, die häufig einseitig auftreten und einen pulsierenden oder pochenden Charakter haben. Bei körperlicher Aktivität können sich die Beschwerden verstärken. Eine Migräneattacke dauert unbehandelt häufig mehrere Stunden bis mehrere Tage.

Nicht jede Migräneattacke fühlt sich gleich an. Neben den Kopfschmerzen können verschiedene Begleitsymptome auftreten. Dazu zählen insbesondere Übelkeit und Erbrechen sowie eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Licht, Geräuschen und Gerüchen. Manche Betroffene erleben außerdem eine sogenannte Aura. Dabei können vorübergehende neurologische Symptome auftreten, häufig beispielsweise Sehstörungen.

Während einer Attacke besteht bei vielen Betroffenen ein ausgeprägtes Bedürfnis nach Ruhe und Rückzug. Ein dunkler, ruhiger Raum und Schlaf können als angenehm empfunden werden. Die individuellen Beschwerden und Auslöser unterscheiden sich jedoch von Mensch zu Mensch.

Migräne betrifft viele – und wird trotzdem oft unterschätzt

Migräne ist keine Seltenheit. Weltweit sind etwa 10 bis 15 Prozent der Erwachsenen betroffen. Frauen erkranken deutlich häufiger als Männer: nach Angaben der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft liegen die entsprechenden Häufigkeiten bei etwa 12 bis 14 Prozent der Frauen und 6 bis 8 Prozent der Männer.

Die Auswirkungen auf das tägliche Leben können erheblich sein. Migräneattacken können die Arbeit, die Konzentration, den Schlaf und die Freizeitgestaltung beeinträchtigen. Auch soziale Kontakte und familiäre Verpflichtungen können darunter leiden. Die DMKG weist darauf hin, dass fast alle Menschen mit Migräne ihre Erkrankung als Beeinträchtigung des täglichen Lebens erleben.

Eine besondere Herausforderung: Migräne ist von außen meist nicht sichtbar. Während Betroffene unter starken Beschwerden leiden, wirken sie für ihr Umfeld zwischen oder sogar während einer Attacke mitunter völlig unauffällig. Das kann dazu führen, dass die Erkrankung unterschätzt oder nicht ausreichend ernst genommen wird.

Mehr Wissen und Verständnis können deshalb einen wichtigen Beitrag leisten. Gleichzeitig sollte wiederkehrende oder starke Migräne ärztlich abgeklärt werden, damit eine passende Behandlung und gegebenenfalls eine vorbeugende Therapie gefunden werden kann.

Eine Frau, die in einem abgedunkelten Wohnzimmer sitzt und sich den Kopf mit einem Kühlpack kühlt.

Lichtempfindlichkeit: ein häufiges Begleitsymptom

Eine ausgeprägte Lichtempfindlichkeit, auch Photophobie genannt, gehört zu den typischen Begleiterscheinungen einer Migräne. Helles Licht kann während einer Attacke als besonders unangenehm empfunden werden und dazu führen, dass Betroffene sich in dunklere, ruhigere Räume zurückziehen.

Für den Alltag kann das eine erhebliche Belastung darstellen. Helles Sonnenlicht, starke Beleuchtung in Innenräumen oder die Arbeit an einem Bildschirm können als unangenehm empfunden werden. Auch der Aufenthalt in Geschäften, Büros oder anderen hell beleuchteten Umgebungen kann während einer Migräneattacke schwierig sein.

Dabei ist wichtig: Lichtempfindlichkeit ist individuell und nicht bei jeder Person gleich ausgeprägt. Auch bestimmte Lichtquellen oder Situationen werden von Betroffenen unterschiedlich wahrgenommen.

Neben einer medizinischen Behandlung können deshalb individuelle Strategien helfen, den Umgang mit Licht im Alltag angenehmer zu gestalten. Dazu können beispielsweise angepasste Beleuchtung, regelmäßige Pausen oder geeignete Filtergläser gehören.

acunis®-Komfortgläser bei migränebedingter Lichtempfindlichkeit

Die acunis®-Komfortgläser von Eschenbach Optik sind speziell für Menschen entwickelt, die empfindlich auf bestimmte Lichtreize reagieren. Sie können insbesondere im Alltag eine zusätzliche Unterstützung bieten, wenn helles Licht als belastend empfunden wird.

Die Filtergläser reduzieren bestimmte Anteile des sichtbaren Lichts und können dadurch dazu beitragen, die subjektiv als unangenehm empfundene Lichtbelastung zu verringern. Für Menschen mit migränebedingter Lichtempfindlichkeit können sie daher eine Möglichkeit sein, bestimmte Alltagssituationen angenehmer zu gestalten. Dabei sind die acunis®-Komfortgläser in drei Tönungsgraden erhältlich: 25 %, 50 % und 75 %. Die unterschiedlichen Tönungsstufen ermöglichen es, die Gläser je nach Verwendungszweck und persönlicher Licht- und Blendempfindlichkeit auszuwählen.

Die Gläser sind in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich und können je nach Modell und persönlichem Bedarf mit oder ohne Sehstärke eingesetzt werden. Welche Tönungsstufe, Filterung und Brillenlösung geeignet sind, hängt unter anderem davon ab, wie stark die Lichtempfindlichkeit ausgeprägt ist und in welchen Situationen die Gläser eingesetzt werden sollen. Eine individuelle Beratung und das persönliche Austesten der verschiedenen Optionen vor Ort bei Ihrem Augenoptiker empfiehlt sich, um die passende Lösung für Ihren jeweiligen Einsatzbereich auszuwählen.

Das Foto zeigt ein acunis Shooting von acunis Sonnenbrillen

Wichtig ist dabei: acunis®-Komfortgläser sind kein Medikament und keine Behandlung der Migräne selbst. Sie können eine sinnvolle Ergänzung im Umgang mit Lichtempfindlichkeit sein, ersetzen aber weder die ärztliche Diagnose noch eine individuell abgestimmte Migränetherapie.

Wer acunis®-Komfortgläser ausprobieren möchte, kann sich bei einem Eschenbach-Fachhändler persönlich beraten lassen. Dort kann gemeinsam besprochen werden, welche Ausführung und Tönungsgrade zum individuellen Bedarf und zum jeweiligen Alltag passt.